Basshunter
Geboren in Halmstad, Schweden, entwickelt Jonas Altberg unter dem Namen Basshunter ein musikalisches Projekt zwischen Eurodance, Hard Dance und elektronischem Pop, geprägt von sehr direkten Melodielinien, markanten Bässen und dem abwechselnden Einsatz von Schwedisch und Englisch. Basshunter begann Anfang der 2000er mit der Produktion und verbreitete seine Musik zunächst online, vor allem in Communities rund um Computerspiele und Chats, bevor er von lokalen Bühnen in Schweden 2006 mit „Boten Anna“ und anschließend „Vi sitter i Ventrilo och spelar DotA“ zu größerer Bekanntheit gelangte. Diese beiden Titel verankerten sein Schaffen in einer Internetkultur, die damals in der europäischen Popmusik noch wenig vertreten war. Seine Studioalben sind The Bassmachine (2004), LOL (2006), Now You’re Gone – The Album (2008), Bass Generation (2009) und Calling Time (2013). Die Hinwendung zu englischsprachigem Repertoire, eingeleitet mit „Now You’re Gone“ in Zusammenarbeit mit DJ Mental Theo’s Bazzheadz, erweiterte seine Zuhörerschaft außerhalb Skandinaviens. Seit den 2010er-Jahren ist Basshunter vor allem als DJ, Produzent und Songwriter aktiv, mit Singles wie „Masterpiece“ (2018), „Home“ (2019), „Angels Ain’t Listening“ (2020), „End the Lies“ mit Alien Cut (2022) und „Ingen kan slå (Boten Anna)“ mit Victor Leksell (2023).