Baptiste Herbin

Geboren 1987 in Chartres und aufgewachsen im Département Eure-et-Loir in einer Künstlerfamilie, begann Baptiste Herbin zunächst mit klassischem Klavier, bevor er mit 11 Jahren zum Saxofon wechselte. Er studierte unter anderem bei Julien Lourau, Jean-Charles Richard und Riccardo Del Fra am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris. Schon früh etablierte er sich in der Pariser Jazzszene, wo er ein Spiel entwickelte, das im modernen Jazz verwurzelt ist und vom Hard Bop, melodischem Lyrismus und einer präzisen Improvisationsarbeit geprägt wird. Seine Residency im Duc des Lombards im Jahr 2010 stellte einen wichtigen Meilenstein dar und mündete 2012 in Brother Stoon, sein erstes Album als Bandleader, aufgenommen mit André Ceccarelli, Jean Toussaint, Pierre de Bethmann und Sylvain Romano. Es folgten die Veröffentlichungen Interférences (2015), Dreams and Connections (2018), Vista Chinesa (2020), Symmetric (2023) und Django (2024). Sein Werdegang umfasst auch Zusammenarbeiten mit Aldo Romano, Keith Brown und Essiet Okon Essiet sowie eine Tournee mit Charles Aznavour im Jahr 2014. 2018 erhielt Baptiste Herbin den Django-Reinhardt-Preis der Académie du Jazz.

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