Iris Gold
In London als Kind jamaikanischer und britischer Eltern geboren und später in Kopenhagen ansässig, entwickelt Iris Gold ihr Projekt zwischen britischer Kultur, karibischem Erbe und der skandinavischen Indie‑Szene. Sie bezeichnet ihr Spektrum selbst als „hippie hop“ und verbindet Rap, soulige Gesangsparts, melodische Pop‑Elemente und ausgeprägte Anleihen an die Musik der 60er und 70er Jahre, mit psychedelischen Gitarren und präsenten Chören. Mitte der 2010er Jahre wurde sie mit einer Reihe von Singles, die auf europäischen Pop‑ und Hip‑Hop‑Bühnen gespielt wurden, entdeckt und fand rasch Anschluss an ein Netzwerk aus Clubs und Festivals, wo ihr hybrider Kosmos Anklang fand. Ihr Debütalbum Planet Cool aus dem Jahr 2019 festigte diese Identität durch den Wechsel zwischen gerappten Stücken, Songs mit moderner Soul‑Note und direkten Pop‑Refrains – stets mit autobiografischem Songwriting und einem Faible für Retro‑Bildlichkeit. Zwischen London und Kopenhagen arbeitet Iris Gold weiter an Kompositionen, die gleichermaßen erzählerisch sind und von Hip‑Hop‑Rhythmen getragen werden, und behauptet sich allmählich als eigenständige Stimme der neuen europäischen Poplandschaft.
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