Bandabardò
Bandabardò, in Florenz 1993 um Erriquez und Finaz entstanden, entwickelte sich zunächst in der italienischen Live-Szene, bevor sie eine Diskografie etablierte, die sich zwischen Folk-Rock, italienischer Liedtradition, Ska und mediterranen Akzenten bewegt. Bandabardò agiert als kollektive Formation, in der akustische Gitarren, ein rockiger Puls, Synkopen und Chöre eine zentrale Rolle spielen, mit einer direkten Schreibe, die ebenso von Bühnenenergie wie von einer populären Sensibilität geprägt ist. Dieser Werdegang fand Ausdruck auf Il circo mangione (1996), Iniziali bì-bì (1998), Mojito Football Club (2001), Bondo! Bondo! (2004) und Ottavio (2008) – Alben, die die Ausweitung ihres Publikums in Clubs, auf Festivals und alternativen Bühnen Italiens begleiteten. Ohne die festliche Folk-Basis aufzugeben, integrierte Bandabardò nach und nach elektrischere Klangfarben und größere Arrangements, blieb dabei jedoch einer akustischen, kollektiven Ästhetik verbunden. Nach dem Tod Erriquez’ im Jahr 2021 setzte Bandabardò seine Tätigkeit fort und verlängerte damit eine Geschichte, die von Anfang an mit der toskanischen Independent-Szene und der Livearbeit verknüpft war.
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| Apr. 5, 2025 |
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