Benjamin Steer

Benjamin Steer entwickelt ein pop‑Singer‑Songwriter‑Projekt, das britische, amerikanische und belgische Einflüsse vereint. Seine Liedtexte drehen sich um affektive Spannungen, Ängste und die Verletzlichkeit des Erwachsenwerdens. Seine Laufbahn begann während seines Wirtschaftsstudiums an der University of St Andrews, als er vom Einüben einiger Coverversionen zur eigenen Komposition überging und seine Stücke online veröffentlichte. In dieser frühen Phase legten Titel wie Be My Love, Miracle, Sinner und No One Wants To Die Alone das Fundament für ein Klanguniversum aus melodischem Pop, Indie‑Pop und zeitgenössischen Balladen — mit direkten Refrains, einer im Vordergrund stehenden Stimme und Texten, die sowohl Liebessehnsucht als auch Zweifel, Einsamkeit und den sozialen Druck seiner Generation thematisieren. Sein Schaffen ist zudem stark introspektiv geprägt und von einer Perfektionismusneigung durchzogen, die er mit seiner Zwangsstörung (OCD) in Verbindung bringt, ohne sie bloß als erzählerisches Motiv zu behandeln. Seine Musik bewegt sich zwischen intimer Beichte und zugänglichem Pop, in einer nüchternen, emotionalen Ästhetik, die dem Songwriting viel Raum lässt.

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