Bananarama

Die anglo-irische Formation wurde 1980 in London um Sara Dallin, Keren Woodward und Siobhan Fahey gegründet. Bananarama entstand im Umfeld der britischen Punk- und Post-Punk-Szenen und entwickelte sich später hin zu einer poporientierten Richtung mit New-Wave-Einflüssen, bevor sie Dance-Pop und Hi‑NRG erkundete. Erste Aufmerksamkeit erregten sie 1982 durch die Mitwirkung am Song "It Ain’t What You Do (It’s the Way That You Do It)" von Fun Boy Three, gefolgt von Singles wie "Shy Boy", "Cruel Summer" und "Robert De Niro’s Waiting...". Die Alben Deep Sea Skiving (1983), Bananarama (1984), True Confessions (1986) und Wow! (1987) stammen aus einer Phase, die durch die Zusammenarbeit mit Jolley & Swain und später Stock Aitken Waterman geprägt ist; diese Produktionen setzten verstärkt auf Synthesizer, eingängige Pop-Refrains und Club-Rhythmen, wie bei Titeln wie "Venus", "I Heard a Rumour" oder "Love in the First Degree". Nach dem Ausstieg von Siobhan Fahey 1988, die zeitweise durch Jacquie O’Sullivan ersetzt wurde, erschien Pop Life (1991). Seit 1991 arbeitet Bananarama überwiegend als Duo mit Sara Dallin und Keren Woodward und setzte die Entwicklung zu elektronischeren, tanzbaren Popsounds auf Please Yourself (1993), Ultra Violet (1995), Drama (2005), Viva (2009), In Stereo (2019) und Masquerade (2022) fort.

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