Hardway Bros
Unter dem Namen Hardway Bros entwickelt Sean Johnston in London ein Projekt, das sich zwischen Leftfield‑Disco, House, Techno und der Re‑Edit‑Kultur bewegt, mit einem ausgeprägten Gespür für gemessene Tempi, dunkle Stimmungen und Schnittmengen aus Balearic, Post‑Punk und Club‑Elektronik. Als DJ aktiv seit seinen Anfängen im Norden Englands, wurde Sean Johnston später Teil der Londoner Szene und spielte bei Events wie The Promised Land, Sabre Sonic, Club UK, Final Frontier und Disco Bloodbath, bevor er zu den ersten Residents des Clubs Cable gehörte. Hardway Bros bezeichnet auch seine Produktionsarbeit mit Jake Davies, je nach Projekt ergänzt durch Rico, mit Veröffentlichungen auf Sabres of Paradise, Third Mind, Flashcomm, Beard Science, Pointless Edits, Aniligital, History Clock, Astrolab und Luna Flicks. Parallel dazu gründete Sean Johnston gemeinsam mit Andrew Weatherall die Reihe A Love From Outer Space, deren langsame, offene Linie den Namen Hardway Bros nachhaltig mit einem transversalen Ansatz verband, der Ambient, Dub, Krautrock, Proto‑House und eine verschobene Disco vereint. Hardway Bros erscheint so als kohärente Fortsetzung von Sean Johnstons Weg zwischen DJ‑Sets, Edits und Club‑Produktionen.