Sheléa
Zwischen Soul, Jazz und Gospel geprägt, stammt Sheléa (Sheléa Frazier) aus Phoenix, Arizona, wo sie sich schon früh als Sängerin, Pianistin und Songwriterin profilierte, bevor sie nach Los Angeles zog. Anfang der 2010er Jahre wurde Sheléa mit der Ballade „Love Fell on Me“ bekannt, die im Film „Jumping the Broom“ (2011) verwendet wurde, und später durch ein online weit verbreitetes Tribut-Video an Whitney Houston, das ihr Bühnencooperationen mit Musikern wie Stevie Wonder eröffnete, häufig in einem von Quincy Jones getragenen Umfeld. Ihr Debütalbum „Love Fell on Me“ erschien 2013 und vereint zeitgenössischen R&B, Pop und Gospel mit originalen Kompositionen und einigen Coverversionen und bestätigt damit die stark vokale Ausrichtung des Projekts. 2019 verlegte Sheléa ihren Schwerpunkt mit „Pretty World: Through the Eyes of Alan and Marilyn Bergman“, einem bei Concord veröffentlichten Album, das das Repertoire des Liedermacher-Duos in einem deutlich jazzigeren Rahmen neu interpretiert, zwischen orchestrierten Balladen und songnahen Formaten. Parallel dazu gibt Sheléa vermehrt Konzerte mit Orchestern, Auftritte im Fernsehen und in institutionellen Kontexten und veröffentlicht regelmäßig Standards online, während sie ihr Tätigkeitsfeld auf die Schauspielerei ausweitet und Dorinda Clark‑Cole in dem Fernsehfilm „The Clark Sisters: First Ladies of Gospel“ verkörpert, der 2020 ausgestrahlt wurde.
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