Bad Gyal

Geboren 1997 in Vilassar de Mar bei Barcelona, entwickelt Bad Gyal, mit bürgerlichem Namen Alba Farelo, ein musikalisches Projekt zwischen Dancehall, Reggaeton, Trap und elektronischem Pop, geprägt von starkem Einsatz von Autotune und karibischen Rhythmen, angepasst an den europäischen Clubkontext. Aufmerksam wurde sie 2016 durch „Pai“, eine freie Neuinterpretation von Rihannas „Work“, produziert in Verbindung mit dem Kollektiv Pxxr Gvng und online sowie über soziale Netzwerke verbreitet. Noch im selben Jahr erschien die „Slow Wine Mixtape“, ihre erste Visitenkarte, in der Katalanisch, Spanisch und Englisch verschmelzen, gefolgt von „Worldwide Angel“ (2018), das eine Ästhetik bestätigt, die sich an Global Bass und digitalem Dancehall orientiert. Schritt für Schritt etablierte sie sich auf Spaniens urbanen Bühnen, spielte zunächst in Clubs und später auf Festivals in Europa und Lateinamerika und arbeitete mit Produzenten wie El Guincho, Jam City oder Dubbel Dutch sowie mit Künstlern aus der lateinamerikanischen und afro-karibischen Musikszene zusammen. Die EP „Warm Up“ (2021) setzt diesen hybriden Ansatz fort — zwischen melodischem Reggaeton und stärker an Sound-System-Tracks orientierten Stücken —, während das Album „La Joia“ (2024) diese Arbeit in einem strukturierteren Format bündelt, mit Schwerpunkt auf zweisprachigem Songwriting und Produktionen, die für die Bühne konzipiert sind.

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