Cockney Rejects
Im East End von London geboren, formierten sich die Cockney Rejects 1978 im Gefolge des direktesten britischen Punk mit einem trockenen, schnellen Sound, verwurzelt in einer Straßensymbolik, die mit dem londoner Arbeiteralltag verbunden ist. Um Jeff Geggus am Gesang und Mick Geggus an der Gitarre trug die Band zur Entstehung der Oi!-Szene bei, einem Begriff, der oft mit ihrem 1980 erschienenen Stück ‚Oi, Oi, Oi‘ in Verbindung gebracht wird. Die Cockney Rejects bauten ein Repertoire auf, das Stadt, Fußball, Auseinandersetzungen und soziale Spannungen in den Mittelpunkt stellte, mit direkten Refrains und einer geradlinigen Schreibweise. Nach dem EP Flares & Slippers (1979) veröffentlichten Cockney Rejects 1980 Greatest Hits Vol. 1 und Greatest Hits Vol. II sowie 1981 The Power and the Glory. Danach entwickelte sich die Band in Richtung Hardrock auf The Wild Ones (1982), Quiet Storm (1984) und Lethal (1990). Stark mit West Ham United verbunden, nahmen die Cockney Rejects auch ‚I'm Forever Blowing Bubbles‘ auf, eine Coverversion, die mit dem Londoner Klub assoziiert wird. Nach mehreren Trennungen und Wiedervereinigungen nahm die Band ab 1999 ihre Aktivitäten dauerhaft wieder auf und ergänzte ihre Diskografie um Out of the Gutter (2002), Unforgiven (2007), East End Babylon (2012) und Power Grab (2022).
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