Goodbye Karelle
Getragen von der Québecer Künstlerin Karelle Tremblay entwickelt Goodbye Karelle ein musikalisches Projekt zwischen Spoken Word und alternativem Pop, in dem die gesprochene und gesungene Stimme eine zentrale Rolle spielt. Aus der frankophonen kanadischen Szene stammend, entwirft Goodbye Karelle ein intimes Universum aus französischen und englischen Texten, die wie Fragmente eines persönlichen Tagebuchs verarbeitet sind. Das erste Album, Hugh Greene & the Lucies Made Me, erschienen 2023, etabliert diese Ästhetik mit einer Reihe minimalistischer Stücke in zurückhaltenden Tempi, die viel Raum für Worte und Stille lassen. Die Lieder erzählen von angespannten Liebesbeziehungen, anhaltender Einsamkeit und aufdringlichen Erinnerungen und loten zugleich Fragen nach Identität, Geschlecht und Begehren aus. Goodbye Karelle bedient sich gleichermaßen des Kinos wie des Liedes, indem es mit Inszenierung des Selbst, Langsamkeit und einer Form innerer Erzählung spielt. Auf der Bühne wie im Studio setzt das Projekt auf offene Strukturen statt klassischer Strophe‑Refrain‑Formen und strebt eine reduzierte Popästhetik an, in der Sprache, Phrasierung und vokale Präsenz den Kern der künstlerischen Aussage bilden.
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| Mai 30 |
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| vom Jan. 22 bis Jan. 23 |
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