Zoh Amba
Geboren 2000 in Kingsport, Tennessee, entwickelt Zoh Amba eine musikalische Sprache zwischen zeitgenössischem Jazz, Free Jazz und offener Improvisation. Im Mittelpunkt steht ihr Tenorsaxophon, daneben spielt sie Flöte und komponiert. Ihre Ausbildung begann 2018 am San Francisco Conservatory of Music und setzte sich am New England Conservatory in Boston fort, wo David Murray zu ihren Mentoren zählte. Zoh Amba ist Teil einer amerikanischen Szene, die sowohl freie Formen als auch geschriebene Strukturen wertschätzt. Ihr erstes Album O, Sun erschien 2022 auf Tzadik, produziert von John Zorn, mit Micah Thomas, Thomas Morgan und Joey Baron. Im selben Jahr veröffentlichte sie O Life, O Light Vol. 1 mit William Parker und Francisco Mela, anschließend Causa y Efecto (Vol. 1) im Duo mit Mela, und später Bhakti, aufgenommen mit Micah Thomas, Tyshawn Sorey und Matt Hollenberg. Ihr Spiel bevorzugt direkte, bewegliche und oft spannungsgeladene Saxophonlinien in einer Ästhetik, die melodische Inbrunst, kollektive Energie und Raum für Improvisation verbindet. Zoh Amba tritt außerdem in Projekten unterschiedlicher Besetzung auf, vom Quartett bis zum Kollektiv, etwa mit Beings auf There Is a Garden (2024), und in Kooperationen mit Chad Fowler, Ivo Perelman, Matthew Shipp und Marek Pospieszalski.