Robinson Khoury

Der französisch-libanesische Musiker Robinson Khoury hat von Frankreich aus eine Laufbahn als Posaunist, Komponist und Sänger aufgebaut, die sich an der Schnittstelle von zeitgenössischem Jazz, arabischer Musik und einer Kompositionssprache bewegt, in der Elektronik eine wichtige Rolle spielt. Sein Spiel und seine Kompositionen verbinden sehr gesungene Melodielinien, Texturarbeit und offene Formen mit einer konstanten Aufmerksamkeit für die Stimme. Robinson Khoury bewegt sich zwischen eigenen Projekten und Kooperationen, auf Jazzbühnen ebenso wie in übergreifenden Kontexten, und arbeitete mit Künstlern wie Snarky Puppy, Émile Parisien, Michel Portal, dem Metropole Orkest, der Gruppe Sarāb, Abdullah Miniawy, Lynn Adib und Natacha Atlas. Unter seinem Namen entwickelt er mehrere unterschiedliche Formate: MŸA, ein Trio, in dem Improvisation, elektronische Klanglandschaften und arabische Bezüge zusammentreffen; Aria, ein intimeres Projekt, das die Stimme in den Mittelpunkt stellt und eine Sensibilität nahe barocker Ästhetik pflegt; Demi-Lune, ein Kammerensemble, das arabische Repertoires mit Komponisten wie Bach, Purcell, Arvo Pärt oder Steve Reich in Dialog bringt. 2024 erhielt Robinson Khoury den Django-Reinhardt-Preis, verliehen von der Académie du Jazz.

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