Laura Cox
Laura Cox, französisch-britische Gitarristin und Komponistin, gestaltet ihre Laufbahn auf Grundlage von Arbeitsdisziplin, Unabhängigkeit und Selbstbildung, die sie an der Schnittstelle digitaler Kanäle und der Live-Bühne positioniert. Sie veröffentlichte Hard Blues Shot (2017), Burning Bright (2019) und Head Above Water (2023) — drei Etappen, die eine durchgehende Präsenz auf der Bühne in Europa und darüber hinaus begleiten. Laura Cox entwickelt ihr Projekt aus einer Praxis, in der Aufnahme, Tournee und Bildproduktion in derselben Zeitlichkeit voranschreiten, mit verstärkter Verbreitung über Videoplattformen und anschließender Konsolidierung live. Ihre Karriere folgt einem stufenweisen Fortschrittsmodell, bei dem Veröffentlichungen an lange Tourneen gekoppelt sind, eine kontrollierte revivalistische Präsenz gepflegt wird und eine Kontinuität des Arbeitens abrupte Trennungen zwischen Projekten ablehnt. Ihr Publikum formt sich ebenso durch die Bühnentätigkeit wie durch eine informelle Pädagogik rund um das Instrument und die Entstehung der Stücke, die sie regelmäßig dokumentiert und teilt. Laura Cox bekennt sich zu einem handwerklichen Verhältnis zur Produktion, zu Langfristigkeit und zur Aufnahmearbeit, während sie gleichzeitig in europäische Berufsnetzwerke, allgemeine Festivals und spezialisierte Spielpläne eingebunden ist, ohne dabei ihren bewussten Rock-Standpunkt und die Tourdisziplin, die ihren Werdegang strukturiert, aufzugeben.
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