Claudio Capéo
Claudio Capéo, 1985 in Cernay im Elsass in eine Familie italienischer Herkunft geboren, entdeckte früh seine Leidenschaft für die Bühne—zunächst in Metalbands, später mit einem akustischeren Projekt rund um Akkordeon und Chanson. Inzwischen fest in der französischsprachigen Pop- und Chansonlandschaft verankert, baut er auf ein raues Timbre, unmittelbare Melodien und eine ausgeprägte Verbundenheit mit der Tradition des populären Chansons. Nach mehreren Jahren mit Auftritten in Bars, kleinen Clubs und auf Festivals verlieh ihm die Teilnahme an der fünften Staffel von The Voice im Jahr 2016 deutlichen Auftrieb und führte noch im selben Jahr zur Veröffentlichung des Albums „Claudio Capéo“. Diese Platte etablierte den Mix aus französischem Chanson, Pop und folkigen Akzenten, der sein Songwriting prägt und häufig um Lebensgeschichten, Exil, Familie sowie regionale Verwurzelung kreist. Die Alben „Tant que rien ne m’arrête“ (2018) und „Penso a te“ (2020)—mit Coverversionen und Verweisen auf die italienische Kultur—weiten dieses Repertoire aus, indem sie mit Zweisprachigkeit und mediterranen Farben spielen. Mit „Rose des vents“ (2023) setzt Capéo diese Arbeit rund um das Akkordeon-Chanson fort, zwischen Balladen und schwungvolleren Titeln, getragen von regelmäßiger Bühnenpräsenz in Frankreich und in der frankophonen Welt.
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