Uña Y Carne

Getragen vom spanischen Regisseur, Komponisten und Produzenten Carlos Salado sowie dem Sänger Antonio Clavería entstand Uña y Carne aus dem Soundtrack des neorealistischen Films „Criando Ratas“, dessen Rumbas 2021 den Ausgangspunkt des Projekts bildeten. Das Duo bewegt sich in einer Rumba-Rock-Ästhetik, die stark vom Flamenco und urbaner Musik geprägt ist, und verbindet rumbera-Gitarren, Elemente der Latin-Pop und rapnahe Rhythmen mit erzählerischen Texten, die den Alltag in Arbeitervierteln in den Mittelpunkt stellen. Uña y Carnes Lieder behandeln offen Themen wie städtische Armut, Jugendkriminalität und Süchte und verfolgen dabei einen beschreibenden Ansatz, der Zeugnis und soziale Beobachtung betont. Auf der Bühne integriert die Gruppe häufig projizierte Bilder und gesprochene Interventionen, um diese dokumentarische Dimension zu verlängern und die Stücke mit den sie thematisierten Realitäten zu verbinden. Die Videoclips von Uña y Carne stellen Bewohner in den Vordergrund, die unmittelbar mit den dargestellten Situationen verbunden sind, statt professionelle Schauspieler zu verwenden, was die filmische Herkunft des Projekts fortführt. Das Duo vertieft diese Auseinandersetzung zudem in Veranstaltungen an Universitäten und Kulturzentren, in denen Musik, Kino und Sozialarbeit im Kontext ihrer Stücke und Kollaborationen – unter anderem mit Künstlern aus der spanischen Rumba-, Flamenco- und Rap-Szene – zusammenkommen.

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Mai 22
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März 27
März 21