Après La Classe

Aus Aradeo in der Provinz Lecce gegründet sich Après La Classe 1996 und stabilisierte seine Identität Ende der 1990er Jahre mit einem Repertoire, das Ska-Punk, Patchanka, Reggae, Dub und Rock vermischt und von einem deutlich salentinischen Einschlag geprägt ist. Die Gruppe, heute als Sextett organisiert, entwickelte sich zunächst auf den Bühnen des Salento und von Lecce, bevor sie in ganz Italien und im Ausland auftrat, mit mehreren Auftritten beim Konzert des Primo Maggio in Rom. Après La Classe veröffentlichte 2002 ein gleichnamiges Debütalbum, gefolgt von Un numero (2004) und Luna Park (2006), einer Phase, in der ihr Songwriting zwischen Ska-Energie, populären Refrains und dem Einsatz mehrerer Sprachen, darunter Italienisch und Französisch, wechselte. Im Laufe der Jahre hat Après La Classe seinen Sound hin zu offeneren Formen des Dub-Rock und zu elektronischen Texturen weiterentwickelt, was auf Mammalitaliani (2010), aufgenommen mit Beteiligung von Caparezza, sowie auf Riuscire a volare (2014), Circo Manicomio (2017) und Santa Marilena (2022) hörbar ist. Zu den Kollaborationen in ihrem Werdegang zählen auch Sud Sound System, Giuliano Sangiorgi, Alborosie und Manu Chao, der 2022 beim Titel Otro mundo zu Gast war.

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