Atif Aslam
Geboren in Wazirabad in der pakistanischen Punjab-Region, macht sich Atif Aslam Anfang der 2000er Jahre als feste Größe in der Popmusik Pakistans und im melodischen Rock einen Namen, mit einem Stil, der romantische Balladen, Soft-Rock-Elemente und Einflüsse aus Qawwali und sufischer Musik verbindet. Nach einer Zeit bei Jal startete er seine Solokarriere mit dem Album Jal Pari im Jahr 2003, gefolgt von Doorie 2006 und Meri Kahani 2008. Danach entwickelt Atif Aslam eine transkontinentale Laufbahn zwischen Pakistan und Indien, indem er sowohl für das pakistanische Kino als auch für Bollywood aufnimmt, wo seine Stimme mit vielen Filmlelodien assoziiert wird, überwiegend im Stil von Pop-, Akustik- oder Orchester. Sein Repertoire bewegt sich zwischen Urdu und Punjabi, aber auch Bengali, Persisch oder Pashto je nach Projekt. Auf der Bühne tritt Atif Aslam regelmäßig in großen Hallen Asiens, dem Vereinigten Königreich und dem Nahen Osten auf. Seine Arbeit mit Coke Studio Pakistan markiert ebenfalls einen wichtigen Meilenstein, mit Cover-Versionen und Interpretationen von Titeln wie Tajdar-e-Haram, Wohi Khuda Hai oder Man Aamadeh Am mit Gul Panra, die eine deutlichere Betonung des devotiven Registers und der vokalen Traditionen des Subkontinents zeigt. Parallel zur Musik hat Atif Aslam im Kino in Bol 2011 und später im Fernsehen in Sang-e-Mah 2022 mitgewirkt.