Andreas Lundstedt
Geboren 1972 im Bezirk Uppsala und aufgewachsen in Knivsta, lässt sich Andreas Lundstedt in eine schwedische Poptradition einordnen, die Disco- und Europop-Elemente betont, mit markantem Gesang, sehr eingängigen Refrains und einer Bühnenshow-orientierten Ästhetik. Lundstedt startete früh in der Gruppe Stage Four neben Peter Jöback, Lisa Nilsson und Lizette Pålsson und lebte von 1992 bis 1995 in New York, um dort Tanz zu studieren. Seine Solokarriere nahm Mitte der 1990er mit dem Album Andreas Lundstedt (1996) Gestalt an; in dieser Zeit nahm er auch am Melodifestivalen teil, zunächst mit „Driver dagg faller regn“ und 1997 mit „Jag saknar dig, jag saknar dig“. 1998 gründete er zusammen mit Tess Merkel und Annika Kjærgaard Alcazar, ein zentrales Projekt in seinem Werdegang zwischen Dance-Pop, Disco-Revival und Clubkultur; später stießen unter anderem Magnus Carlsson und Lina Hedlund dazu. Lundstedt kehrt regelmäßig zum Melodifestivalen zurück, solo wie mit Alcazar, und vertrat 2006 zudem die Schweiz beim Eurovision Song Contest als Mitglied von Six4one. Parallel zur Musik baute er eine Tätigkeit im Musicalbereich auf, etwa in Saturday Night Fever in Stockholm, was sein Profil als Performer zwischen Popsong, Tanz und Bühnenshow abrundet.