Ariel Rot

1960 in Buenos Aires geboren, wuchs Ariel Rot in Argentinien auf und ließ sich Ende der 1970er Jahre in Madrid nieder, wo er Teil der aufkommenden spanischsprachigen Rockszene wurde. Mit der Band Tequila, die er gemeinsam mit anderen argentinischen Musikern gründete, wirkte er an der Verbreitung eines auf Spanisch gesungenen Rock’n’Roll mit, der sich in der Jugend der spanischen demokratischen Transition verankerte. Nach der Auflösung von Tequila Anfang der 1980er Jahre startete er eine Solophase mit dem Album „Debajo del puente“ (1984), parallel zu seiner Tätigkeit als Gitarrist und Komponist für andere Künstler. Anfang der 1990er Jahre markierte die Gründung von Los Rodríguez zusammen mit Andrés Calamaro einen Wendepunkt: Die Formation, zwischen Madrid und Buenos Aires angesiedelt, verband Rock, Pop und lateinamerikanische Volksmusik. Nach dem Ende dieses gemeinsamen Projekts baute Ariel Rot seine lange persönliche Laufbahn im spanischsprachigen Rock weiter aus, mit Alben wie „Cenizas en el aire“ (2000) und „La manada“ (2016). Zwischen Rock, Rhythm and Blues, elektrischen Balladen und Anklängen an Tango oder Milonga ruht sein Stil auf einer sehr präsenten Gitarre, einer Vorliebe für Songformate und urban-melancholischen Texten, getragen zwischen Spanien und Lateinamerika durch zahlreiche Touren und Kollaborationen auf Platte und Bühne.

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