Théo Ceccaldi

Geboren 1986 in Pithiviers, hat Théo Ceccaldi das Geigenspiel im klassischen Bereich erlernt, bevor er sein Schaffen für zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik öffnete. Als Geiger und Bratschist entwickelt Théo Ceccaldi eine Kompositionssprache, in der das Erbe der Kammermusik auf freie Improvisation trifft, mit einem beweglichen, oft spannungsgeladenen Spiel, das auf Timbre- und Dynamikkontraste achtet. 2010 gründete er das Théo Ceccaldi Trio mit seinem Bruder Valentin Ceccaldi am Violoncello und dem Gitarristen Guillaume Aknine; in dieser Besetzung nimmt die Verbindung von Komposition und kollektiver Freiheit eine zentrale Rolle ein. Das Trio veröffentlichte unter anderem 'Caroussel' (2012), 'Can You Smile?' mit Joëlle Léandre (2013) und 'Django' (2019). Als Gründungsmitglied des Tricollectif in Orléans ist Théo Ceccaldi außerdem in diversen Ensembles der europäischen Improvisationsszene tätig, unter anderem mit Roberto Negro, Sylvain Darrifourcq, Olivier Benoît im ONJ, Daniel Erdmann mit Velvet Revolution sowie Joëlle Léandre. Unter eigenem Namen veröffentlichte er zudem 'Petite Moutarde' (2015) und 'Amanda Dakota' mit dem Projekt Freaks (2018). Sein Werdegang wurde geprägt von Jazz Migration (2014) und einer 'Victoire du Jazz' 2017 in der Kategorie instrumentale Entdeckung.

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Mai 8
Dez. 10, 2025