Emma Rawicz

Die in London lebende Saxophonistin und Komponistin Emma Rawicz stammt aus North Devon im Südwesten Englands. Seit Anfang der 2020er-Jahre aktiv auf der Jazzszene, begann sie in Londons Clubs aufzutreten und baute dort ein Repertoire auf, das überwiegend aus eigenen Kompositionen besteht. Ihr musikalisches Spektrum bewegt sich zwischen zeitgenössischem Jazz, post-bop-Erbe und stärkeren elektrischen Einflüssen, mit häufig ungeraden Rhythmen, kantigen melodischen Linien und einem deutlichen Augenmerk auf harmonische Farbgebung, ohne die zugängliche Melodik zu vernachlässigen. Als Leiterin unterschiedlicher Formationen — vom kleinen Ensemble bis hin zu größeren Besetzungen — spielt sie mit Musikern der jungen britischen Jazzszene und tritt hauptsächlich im Vereinigten Königreich auf. Ihr Debütalbum „Incantation“ (2022) legte die Grundlagen ihrer Kompositionsweise und ihres Band-Sounds; 2023 setzte sie diese Arbeit mit „Chroma“ fort, in dem sie das Zusammenspiel von Improvisation, kollektiven Arrangements und Sektionstexturen vertieft. Zwischen prägnantem Saxophonspiel und präziser formaler Gestaltung verortet Emma Rawicz ihre Musik im zeitgenössischen Jazz, offen für den Austausch zwischen Tradition und modernen Einflüssen.

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Juli 12
Feb. 14