Natascha Rogers
Geboren in den Niederlanden aus einer niederländischen Mutter und einem Vater amerikanisch‑indianischer Herkunft wuchs Natascha Rogers zwischen Breda, Belgien, Kalifornien und Bordeaux auf – in einem familiären Umfeld, das durch häufige Umzüge und frühe Klavierpraxis geprägt war. Diese anfängliche Ausbildung, beeinflusst sowohl von Chick Corea als auch von Yann Tiersen, weitete sich später auf die Perkussion aus, nachdem sie die Congas ihres Vaters entdeckte – Ausgangspunkt für eine vertiefte Auseinandersetzung mit afro‑atlantischen Rhythmen. Natascha Rogers bildete sich bei Mandingue‑ und afro‑kubanischen Perkussionisten weiter und entwickelte eine persönliche Schreibweise, in der Gesang, Klavier und Perkussion aufeinandertreffen in einem Stil, der Folk, Soul und Jazz verbindet und von afrikanischen sowie karibischen Traditionen genährt wird. In Frankreich niedergelassen, verfeinerte sie diese musikalische Sprache in der Bretagne gemeinsam mit dem Toningenieur Joachim Olaya in einem konzentrierten Schaffensrahmen, der die Entstehung ihres Repertoires begleitete. Ihr Album Onaida, erschienen 2024, setzt diesen Ansatz fort und verbindet intime Kompositionen, präzise rhythmische Arbeit und akustische Texturen an der Schnittstelle von Chanson, Jazz und afro‑descendenter Musik.
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