Antonio Orozco

Antonio Orozco, 1972 in L’Hospitalet de Llobregat bei Barcelona geboren, gehört zur spanischen Poplandschaft, in der er Liedermachertradition, Poprock und flamencobeeinflusste Elemente aus seinen andalusischen Wurzeln verschmelzen. Orozco begann in kleinen Spielstätten zwischen Katalonien und dem Süden Spaniens aufzutreten, bevor er 2000 sein Debütalbum Un reloj y una vela veröffentlichte. Dieses Album etablierte seinen Stil: gitarrenbetonte Arrangements, ein ausdrucksstarkes Gesangsregister und Texte, die sich mit Beziehungen und Alltagsthemen beschäftigen. Es folgten Semilla del silencio (2001) und El principio del comienzo (2004), die die Mischung aus Balladen und rhythmischeren Stücken bestätigten, sowie Cadizfornia (2006) und Renovatio (2009). Dabei arbeitete er gelegentlich mit weiteren Künstlern aus der spanischsprachigen Pop- und Flamenco-Szene zusammen. Die 2011 erschienene Compilation Diez blickte auf sein erstes Jahrzehnt zurück; mit Dos orillas (2013), Destino (2015) und Aviónica (2020) entwickelte sich Orozco hin zu einem weiter gefassten Popsound, der lateinamerikanische Klänge und elektronischere Arrangements integrierte, ohne die intime Songschreiberhaltung aufzugeben. Neben den Studioalben tourt Antonio Orozco durch Spanien, ist regelmäßig im Fernsehen zu sehen und trat als einer der Coaches in der Sendung La Voz auf, was seine Präsenz in der spanischsprachigen Musikszene weiter stärkte.

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