Christie Dashiell

Geboren in Washington, D.C. und aufgewachsen in Greenville, North Carolina, hat Christie Dashiell eine Laufbahn aufgebaut, die im amerikanischen Vokaljazz verwurzelt ist und akademische Ausbildung mit Bühnenpraxis verbindet. Sie studierte Jazzgesang an der Howard University und setzte ihre Ausbildung an der Manhattan School of Music fort — zwei Stationen, die sie in den Dialog zwischen Washingtoner und New Yorker Szene stellen. Anschließend nahm sie an einem Künstlerresidenzprogramm im Mansion at Strathmore teil und trat später in die Lehrerschaft der Howard University ein, wo sie Jazzgesang unterrichtet; ihr Vater, der Bassist Carroll Dashiell Jr., hatte dort ebenfalls akademische Aufgaben. In ihrer Solodiskografie veröffentlichte sie Time All Mine (2016) und Journey in Black (2023). Ihre Arbeit gehört zur zeitgenössischen Vokaljazzpraxis, die Wert auf Interpretation, präzise Phrasierung und Arrangementarbeit legt — eine Herangehensweise, die in der Jazztradition verankert bleibt und zugleich moderne Formen erschließt. So verfolgt Christie Dashiell eine sowohl pädagogische als auch künstlerische Laufbahn, die sich über Aufnahme, Vermittlung und Bühnenpräsenz im Jazz erstreckt.

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Mai 9