Remy Bond

Remy Bond ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, geboren 2006, die schon früh mit Titeln auf sich aufmerksam machte, die einer poporientierten Ästhetik verhaftet sind und von visuellen und narrativen Bezügen leben, die sie gemeinsam mit ihrer Schwester Olivia Bond, Co-Regisseurin ihrer Clips, entwickelt. Mit 19 Jahren hat sie bereits ein stimmiges Universum geschaffen, in dem Bild und Erzählung eine zentrale Rolle spielen und als Fortführungen ihrer Songs verstanden werden. Ihre Single "Summer Song" machte sie einem breiteren Publikum bekannt und markierte einen ersten Schritt in der Strukturierung ihres Projekts, dem "Don’t Go Back to Paris" und "Star Shaped Baby" folgten und das Entstehen einer aktiven Community um ihre Arbeit begleiteten. 2024 erschien ihr erstes EP "Backstage at The Tropicana", konzipiert als narratives Objekt, das ihr Songwriting und ihre künstlerische Identität formell bündelt. Anschließend trat sie international auf, zunächst auf einer Nordamerika- und dann auf einer Europatour, unter anderem in Pariser Spielstätten wie La Boule Noire und la Maroquinerie. 2025 setzte sie ihren Weg mit dem Titel "No One" fort, der diese Entwicklungsphase verlängert. Ihr Projekt beruht auf der Logik eines kreativen Ökosystems, in dem jede Veröffentlichung an ein visuelles Imaginaire gebunden ist, ohne Auslagerung, in kurzen Wegen und mit Mitwirkenden aus ihrem unmittelbaren Umfeld. Remy Bond gehört damit zu einer Künstlergeneration, die sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Inhalte produziert und mit der Kontinuität von Symbolen, Figuren und Motiven arbeitet, ohne hierarchische Trennung zwischen Musik, Bild und narrativer Inszenierung.

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