Charles Lloyd
Charles Lloyd, 1938 in Memphis geboren, wuchs in einem Milieu auf, das von Blues, Gospel und afroamerikanischem Jazz des US-Südens geprägt war. Anfang der 1960er Jahre ließ er sich in Los Angeles nieder und fiel zunächst in den Ensembles von Chico Hamilton und später bei Cannonball Adderley auf, bevor er sein eigenes Quartett gründete, in dem unter anderem Keith Jarrett, Cecil McBee und Jack DeJohnette mitwirkten. Mit einem Jazz, der Post-Bop, modale Einflüsse, Blues-Erbe und eine meditative Dimension vereint, etablierte er sich auf amerikanischen und europäischen Bühnen, befördert durch das Live-Album “Forest Flower: Charles Lloyd at Monterey” (1966). Anfang der 1970er zog sich Lloyd weitgehend aus dem Konzertbetrieb zurück, verbrachte seine Zeit zwischen vereinzelten Kooperationen und einem zurückgezogeneren Leben in Kalifornien, bevor er in den 1980ern allmählich zurückkehrte, insbesondere durch seine ECM-Aufnahmen wie “Fish Out of Water” (1989). In der folgenden Phase vervielfachte er Gruppenprojekte und Tourneen, mit Alben wie “The Water Is Wide” (2000), “I Long to See You” (2016) und “Vanished Gardens” (2018), in denen sein lyrisches, reduziertes Spiel mit Musikern sowohl des zeitgenössischen Jazz als auch der amerikanischen Folk- und Ruralmusik in Dialog tritt.
kommende Veranstaltungen 2
NN North Sea Jazz Festival - Zondag Dagkaart
- So., Juli 12
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| Juli 5, 2018 |
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