Agoria
Zwischen der Szene in Lyon und internationalen Clubs hat Agoria, mit bürgerlichem Namen Sébastien Devaud, seit Ende der 1990er Jahre einen ganz eigenen Zugang zu Techno und House entwickelt, geprägt von Detroit-Einflüssen, Ambient-Flächen und Strukturen nahe der Electronica. Auf sich aufmerksam machte er zunächst mit einer Reihe von Maxi-Singles und dem Album Blossom (2003), gefolgt von The Green Armchair (2006) und Impermanence (2011), die ein Schaffen etablierten, das sich auf lange Melodien, detaillierte Texturen und den wiederkehrenden Einsatz von Gaststimmen konzentriert. Als Mitbegründer des Festivals Nuits Sonores in Lyon und des Labels InFiné Music schloss er sich rasch einem europäischen Netzwerk aus Clubs und Festivals an, während er zugleich Remixe für Künstler aus Pop und elektronischer Musik anfertigte. Der Soundtrack zum Film Go Fast (2008) markierte seinen ersten Schritt ins Kino, dem später weitere Bildprojekte folgten. Mit Drift (2019) weitete Agoria seine Kompositionsweise auf offenere Formate aus, zwischen langsamem Techno, melodischem House und elektronischen Balladen mit eingeladenen Sängerinnen, Sängern und Rappern. Parallel zu seiner Tätigkeit als DJ und Produzent entwickelt Agoria visuelle Kunstprojekte und Installationen rund um Daten und generative Bilder und erweitert so sein klangliches Universum in ein größeres Feld.
kommende Veranstaltungen 2
Kolorz Festival 2026
- vom Sa., Juli 25 bis Mo., Juli 27
- Hôtel-Dieu de Carpentras
- Bon Entendeur, Agoria, Acid Arab, Voltaire
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