Basstard

Seit den frühen 2000er-Jahren in Berlin aktiv, tritt Basstard, auch unter dem Namen MC Basstard genannt, in der unabhängigen deutschen Rap-Szene auf und ist stark im Horrorcore verwurzelt. Die ersten Projekte zirkulierten in der Berliner Untergrundszene, bevor mit dem Album «Horrorclown» (2004), gefolgt von «Meister der Zerstörung» (2006) und «Apokalypse Jetzt» (2008), eine klarere Struktur sichtbar wurde und Basstard als regelmäßige Erscheinung des düsteren deutschsprachigen Rap etablierte. 2010 setzte «Blutzeuge» diese Ästhetik fort, indem es gewalttätige Erzählungen, fantastische Bildwelten und filmische Anspielungen auf meist langsamen, beklemmenden Produktionen verband – zwischen Hardcore-Rap und metalnahen Atmosphären. MC Basstards rauer, betonter Flow arbeitet mit Wiederholung und Intensität; seine Texte schwanken zwischen extremer Fiktion, Straßenchronik und bewusster Provokation. Sehr präsent bei Kollaborationen innerhalb des Horrorcore-Kosmos und auf verschiedenen Underground-Rap-Compilations, bleibt Basstard mit mittelgroßen Spielstätten, Clubs und spezialisierten Fangruppen verbunden und verfolgt eine Entwicklung, in der visuelle und narrative Identität ebenso zentral sind wie die rein musikalische Dimension.

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vom März 7 bis März 8