Léon Phal

Geboren 1991 in Frankreich gehört Léon Phal einer Szene an, in der Jazz mit Fusion, Groove und Farben dialogisiert, die afrikanische Musik, Hip-Hop und Soul entlehnen. Zunächst in klassischer Musik am Reims-Konservatorium ausgebildet, dann im Jazz an der Haute École de Musique de Lausanne, baut er ein Saxophonspiel auf, das sich auf Lyrik, Sinn für Motive und Kompositionen konzentriert, die sowohl durch Puls als auch durch Melodie voranschreiten. An der Spitze seines Quintetts bekräftigt er diese Schreibweise zwischen zeitgenössischem Jazz und offeneren Texturen mit Canto Bello im Jahr 2019, gefolgt von Dust to Stars im Jahr 2021, zwei Alben, die seinen Aufstieg auf Bühnen und Festivals begleiten, wie La Défense Jazz Festival, Jazz à Sète, Jazz à Juan, Cosmo Jazz, Tourcoing Jazz oder Jazzahead. Parallel arbeitet Léon Phal mit Louis Matute, Émile Londonien, Bandit Voyage zusammen oder sogar Lee 'Scratch' Perry, was eine Laufbahn zeigt, die offen ist für Überschneidungen zwischen Jazz, Fusion und weiteren zeitgenössischen Ästhetiken, wobei Schreiben, Improvisation und kollektive Arbeit eng miteinander verbunden bleiben.

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Jan. 22