Cattle Decapitation

In der Mitte der 1990er Jahre in San Diego, Kalifornien, entstanden, etablierte sich Cattle Decapitation in der amerikanischen Extrem-Metal-Szene durch die Verbindung von Death Metal und Grindcore in einer zunehmend technischeren und strukturierteren Herangehensweise. Die Band formierte sich 1996 aus Musikern der lokalen Punk- und Grind-Szene; mit dem Eintritt des Sängers Travis Ryan prägte sich die vokale Identität der Gruppe nachhaltig, die zwischen tiefen Growls, kratzigen Schreien und fast gesprochenen Passagen wechselt. Nach einem Beginn im Independent-Bereich mit Homovore (2000, Three One G) markierte die Verpflichtung bei Metal Blade Records eine neue Phase mit To Serve Man (2002), gefolgt von Humanure (2004) und Karma.Bloody.Karma (2006), auf denen die Band eine Mischung aus schnellen Riffs, zersplitterten Rhythmen und Themen über die Tierwelt, Ökologie und eine direkte Kritik am Anthropozentrismus verfeinerte. The Harvest Floor (2009), Monolith of Inhumanity (2012) und The Anthropocene Extinction (2015) etablierten Cattle Decapitation auf internationalen Tourneen und Extrem-Metal-Festivals, während Death Atlas (2019) und Terrasite (2023) eine atmosphärischere und konzeptionellere Ausrichtung fortführten, ohne die deathgrind-Grundlage aufzugeben. Stabilisiert um Travis Ryan und Gitarrist Josh Elmore arbeitet Cattle Decapitation als Extreme-Metal-Band mit mehreren Komponisten, wobei jede Veröffentlichung zu erzählerischeren und progressiveren Formen tendiert.

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