Anette Olzon
Geboren 1971 in Katrineholm, Schweden, machte sich Anette Olzon zunächst im Bereich des melodischen Rock und Hard Rock einen Namen mit Alyson Avenue, der Band, der sie sich Ende der 1980er Jahre anschloss und mit der sie Presence of Mind (2000) sowie Omega (2004) aufnahm. Ihre klare Stimme, die eher auf direkte melodische Linien als auf lyrische Ausschmückungen setzt, führte sie 2007 zum Symphonic Metal, als sie Sängerin von Nightwish wurde. Mit der finnischen Formation wirkte Anette Olzon an den Alben Dark Passion Play (2007) und Imaginaerum (2011) mit und tourte auf großen internationalen Rock- und Metal-Bühnen bis zu ihrem Ausstieg 2012. In der Folge verfolgte sie einen persönlicheren Weg zwischen Hard Rock, melodischem Metal und pop-rockigen Akzenten mit Shine (2014) und einem deutlich metallischeren Ansatz auf Strong (2021) und Rapture (2024). Parallel dazu engagierte sie sich in zahlreichen Kollaborationen, insbesondere dem Duo The Dark Element mit Jani Liimatainen, dokumentiert durch The Dark Element (2017) und Songs the Night Sings (2019), sowie Allen/Olzon mit Russell Allen auf Worlds Apart (2020) und Army of Dreamers (2022). Außerdem war sie an der japanischen Band Ultima Grace beteiligt.