Emmet Cohen

1990 in Miami geboren und in Montclair, New Jersey, aufgewachsen, gehört Emmet Cohen zur Tradition des amerikanischen Jazzpianos, bringt jedoch eine sehr persönliche Handschrift ein, geprägt von Straight‑Ahead‑Jazz, Bebop, Stride sowie einer ausgeprägten Bezugnahme auf Swing, Ragtime und die amerikanische populäre Liedtradition. Er wurde zunächst nach der Suzuki‑Methode ausgebildet und studierte anschließend an der Frost School of Music der University of Miami und der Manhattan School of Music. Anfang der 2010er Jahre machte er sich einen Namen, insbesondere nach dem Finaleinzug beim Thelonious Monk‑Wettbewerb 2011 und seinem Sieg bei den American Pianists Awards 2019. Im Trio, solo oder als Begleiter tritt er regelmäßig in Clubs und auf Festivals der internationalen Jazzszene auf — vom Village Vanguard bis Newport — und arbeitete mit Musikern wie Ron Carter, Jimmy Cobb, Benny Golson, George Coleman und Christian McBride zusammen. Seine Diskographie als Bandleader umfasst In the Element (2011), Future Stride (2021), Uptown in Orbit (2022) und Vibe Provider (2024). Zudem entwickelte er das Projekt Live from Emmet’s Place, eine aus New York übertragene Konzertreihe, die seine Vermittlungsarbeit erweitert hat, wie sie bereits in seiner Master Legacy Series zur Generations‑Dialog der Musiker sichtbar war.

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Emmet Cohen Trio
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