Peter Bruntnell
Geboren 1962 in Wellington, Neuseeland, und schon in jungen Jahren nach England in die Gegend von Kingston upon Thames gezogen, entwickelt Peter Bruntnell seit Mitte der 1990er Jahre eine eigenständige Laufbahn zwischen Alt-Country, Country Rock, Indie-Folk und melodischem Rock. Nach einem Engagement bei Milkwood bei seiner Rückkehr nach Großbritannien wandte sich Bruntnell einem persönlicheren Format zu, zunächst unter dem Namen The Peter Bruntnell Combination, mit dem Debütalbum Cannibal (1995), gefolgt von Camelot in Smithereens (1997). Sein Songwriting, gleichermaßen genährt von Americana und von einer trockeneren, erzählenden britischen Sensibilität, gewann mit Normal for Bridgwater (1999) und Ends of the Earth (2002) an Bedeutung. Im Laufe der Jahre wechselt er zwischen Bandaufnahmen und sparsameren Einspielungen, mit Arrangements, die psychodelische oder poppige Farbtöne einfließen lassen können, ohne die folk-rockige Grundstruktur aufzugeben. Langjährige Verbindungen zur amerikanischen Americana-Szene, insbesondere im Umfeld von Son Volt, begleiteten diese Entwicklung. Seine Diskographie wurde fortgesetzt mit Ghost in a Spitfire (2005), Peter and the Murder of Crows (2008), Nos Da Comrade (2016), King of Madrid (2019), Journey to the Sun (2021) und Houdini and the Sucker Punch (2024).