Amanda Marshall

Geboren 1972 in Toronto, etablierte sich Amanda Marshall in den 1990er Jahren mit einer Pop-Rock-Schreibweise, die von Soft Rock, Rhythm and Blues und Adult Contemporary geprägt ist, getragen von einer souligen Stimme und einem sehr direkten Liedformat. Musikalisch ausgebildet seit der Kindheit, unter anderem am Royal Conservatory of Music, startete sie ihre Karriere in den Bars der Queen Street West, bevor sie von Jeff Healey entdeckt und auf Tour mitgenommen wurde. Nach einem Beitrag 1994 auf dem Neil-Young-Tributalbum Borrowed Tunes: A Tribute to Neil Young unterschrieb sie bei Epic und veröffentlichte 1995 ihr Debüt Amanda Marshall, gefolgt von Tuesday’s Child 1999 — ein Album, das Balladen, melodische Popstücke und bluesige Akzente vereint. Auf dem zweiten Album arbeitete sie unter anderem mit Carole King und Richie Sambora zusammen. 2001 markierte Everybody’s Got a Story eine deutlichere Hinwendung zum zeitgenössischen R&B mit dichterer Produktion und urbanerem Klang. Mehrere Titel erschienen außerdem auf Filmsoundtracks, darunter Tin Cup und My Best Friend’s Wedding. Juristische Auseinandersetzungen mit dem Label bremsten danach ihre Veröffentlichungen nachhaltig, ehe sie 2023 mit Heavy Lifting — mehr als zwanzig Jahre nach ihrem dritten Studioalbum — zurückkehrte.

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