Aho Ssan
Unter dem Namen Aho Ssan entwickelt Niamké Désiré aus Frankreich eine experimentelle elektronische Musik, die düsteren Ambient, Drone, Noise und räumliche Komposition verbindet. Nach einem Studium in Grafik und Film wandte sich Aho Ssan der Klanggestaltung zu und schuf ein dichtes Universum, durchzogen von abrasiven Texturen, tiefen Bassmassen und einem präzisen Spannungsaufbau. Sein erstes Soloalbum Simulacrum erschien 2020 beim Label Subtext, gefolgt 2021 von Simulacrum Remixed. Im selben Jahr wirkte Aho Ssan an Weavings mit, einer kollektiven Komposition, initiiert von Nicolas Jaar und später beim Unsound-Festival präsentiert. Eine Komposition im Auftrag der Groupe de recherches musicales führte 2021 zu The Falling Man, einem Mehrkanalstück, das in der Maison de la Radio aufgeführt wurde und seine Untersuchungen zwischen Performance und immersivem Hören fortführt. 2022 veröffentlichte Aho Ssan Limen zusammen mit dem kenianischen Musiker KMRU, ein für Berlin Atonal konzipiertes Projekt, in dem atmosphärische Flächen auf mineralischere, dissonante Strukturen treffen. 2023 erschien Rhizomes auf Other People, ein Kollaborationsalbum mit unter anderem Nicolas Jaar, Valentina Magaletti, Lafawndah, Moor Mother und 9T Antiope. 2025 setzt Aho Ssan diese Verbindung von Elektronik und zeitgenössischer Komposition mit Ego Death fort, realisiert mit der polnischen Cellistin Resina.
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