Cabaret Voltaire
Cabaret Voltaire, entstanden in Sheffield 1973 um Richard H. Kirk, Stephen Mallinder und Chris Watson, zählt zu den Gründungsgruppen der britischen Industrial-Musik. Zunächst gespeist von Post-Punk, Klangcollagen und dadaistisch beeinflussten Experimenten, entwickelte das Trio eine abrasive elektronische Sprache, die Industrial, EBM und experimentelle Techno nachhaltig beeinflussen sollte. Ein erster markanter Einschnitt waren die Alben Mix-Up und Red Mecca, zwei wesentliche Meilensteine zum Verständnis ihrer radikalen Ästhetik, bevor sie ihre Reichweite in den 1980er Jahren mit The Crackdown und Micro-Phonies ausweiteten, getragen vom Titel „Sensoria“. Nach dem Weggang von Chris Watson und später Stephen Mallinder setzte Richard H. Kirk das Projekt allein fort und lenkte Cabaret Voltaire in eine hypnotischere Techno-Richtung, bis zu seiner bemerkten Rückkehr in den 2020er Jahren mit Shadow of Fear, Dekadrone und BN9Drone. Stets an der Grenze zwischen Experiment und Tanzmusik bleibt Cabaret Voltaire eine bedeutende Referenz für mehrere Generationen elektronischer Künstler.
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| Juni 5 |
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| vom Mai 18, 2015 bis Mai 24, 2015 |
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