Los Fabulosos Cadillacs
In Buenos Aires 1984 entstanden, formierte sich Los Fabulosos Cadillacs um Vicentico, Flavio Cianciarulo, Mario Siperman, Fernando Ricciardi und Sergio Rotman. Ihre Identität war zunächst vom Ska und dem 2-Tone-Revival geprägt, wurde aber rasch um Reggae, Dub, Rocksteady, Punk, Salsa, Mambo und weitere lateinamerikanische Rhythmen erweitert. In der argentinischen Rockszene der Mitte der 1980er Jahre traten sie mit Bares y fondas (1986) und Yo te avisé!! (1987) auf, bevor sie mit El ritmo mundial (1988), El satánico Dr. Cadillac (1989) und Volumen 5 (1990) eine breitere, genreübergreifende Handschrift entwickelten. Anfang der 1990er Jahre erreichte die Band eine neue Dimension mit El León (1992) – darunter „Manuel Santillán, el León“, „Siguiendo la luna“ und ihre Coverversion von „Desapariciones“ – sowie mit Vasos vacíos (1993), das „Matador“ enthält, und Rey Azúcar (1995). Im Laufe der Alben öffnete sich ihr Sound hin zu jazzigen, tangohaltigen oder alternativen Rock-Elementen, sichtbar auf Fabulosos Calavera (1997) und La marcha del golazo solitario (1999). Die Zusammenarbeit mit Celia Cruz auf „Vasos vacíos“ war ebenfalls prägend. Nach einer Pause in den 2000er-Jahren kehrten Los Fabulosos Cadillacs mit La luz del ritmo (2008), El arte de la elegancia (2009) und La salvación de Solo y Juan (2016) zurück und treten weiterhin regelmäßig in Lateinamerika, den USA und Europa auf.