Bury Tomorrow
Gegründet 2006 in Southampton, England, entwickelt Bury Tomorrow einen Metalcore, der aggressive Riffs, markante Melodien und den Wechsel zwischen gutturalem Schreigesang und klarem Gesang verbindet. Die Band machte um die Anfang der 2010er Jahre auf der britischen Szene auf sich aufmerksam und festigte ihre Diskographie mit mehreren Studioalben, die ihre Identität prägten: «Portraits» (2009), «The Union of Crowns» (2012), «Runes» (2014), «Earthbound» (2016), «Black Flame» (2018), «Cannibal» (2020) und «The Seventh Sun» (2023). Im Laufe dieser Veröffentlichungen verfeinerte Bury Tomorrow das Gleichgewicht zwischen typischen Metalcore-Strukturen, melodischen Einflüssen aus dem Melodic Death und eingängigen Refrains, während das rhythmische Fundament dicht und kraftvoll bleibt. Besetzungswechsel — etwa der Einstieg des Gitarristen Kristan Dawson 2013 und die Ergänzung durch Tom Prendergast und Ed Hartwell 2021 — beeinflussten die Songwriting-Entwicklung hin zu stärkeren melodischen und atmosphärischen Elementen. Die Texte behandeln regelmäßig Themen wie Resilienz, innere Spannungen und gesellschaftliche Fragestellungen der Gegenwart. Die Band tourt intensiv in Großbritannien und Europa, in mittelgroßen Hallen und auf spezialisierten Festivals, und verankerte sich so in der internationalen Metalcore-Landschaft der 2010er- und 2020er-Jahre.
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