Hey Colossus

Seit 2003 aktiv und in London um Joe Thompson und Robert Davis herum ausgebildet, hat sich Hey Colossus im Kielwasser der britischen DIY-Szenen entwickelt, mit einem Sound, der zunächst im Sludge-Metal und Noise-Rock verankert war, bevor er schrittweise sein Terrain auf Post-Punk, Psychedelic-Rock, Drone und offenere Formen des experimentellen Rock ausdehnte. Die Band, deren Besetzung sich oft verändert hat, veröffentlichte ihr erstes Album Hey Colossus Hates You im Jahr 2004, gefolgt von einer umfangreichen Diskografie, in der man insbesondere Happy Birthday (2008), RRR (2011), Cuckoo Live Life Like Cuckoo (2013), In Black and Gold und Radio Static High (2015), The Guillotine (2017), Four Bibles (2019), Dances/Curses (2020) und In Blood (2023) findet. Im Verlauf dieser Platten hat Hey Colossus ihren Liedstil von einem frontaleren, massiveren Register hin zu melodischeren, repetitiveren oder abrasiveren Stücken verlegt, ohne mit einer dichten und spannungsgeladenen Ästhetik zu brechen. Die Zusammenarbeit von Mark Lanegan am Titel The Mirror, der auf Dances/Curses erschien, markiert auch diese Fähigkeit von Hey Colossus, Schwere, Spoken Word und halluzinierte Klanglandschaften miteinander in Dialog treten zu lassen.

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