Vera Sola

Unter dem Namen Vera Sola hat Danielle Aykroyd ein Werk geschaffen, das sich zwischen Folk, Indie-Folk, Country und Americana bewegt, geprägt von erzählerischem Songwriting, präzisen akustischen Arrangements und düsteren Atmosphären mit gelegentlich gotischen Anklängen. 1989 in Los Angeles geboren, wuchs die amerikanisch-kanadische Musikerin zwischen New York und Kanada auf, studierte Literatur an der Harvard University und beschäftigte sich mit Lyrik, bevor sie in Radio, Synchronsprechen und auf der Bühne arbeitete. Ihr musikalischer Werdegang gestaltete sich im Kontakt mit Elvis Perkins, den sie während des I Aubade-Zyklus auf Tour und im Studio begleitete, zunächst als Bassistin, später an anderen Instrumenten. Vera Sola startete ihr Solo-Projekt 2017; in diesem Jahr veröffentlichte sie Last Caress, eine EP mit Misfits-Covers, und schrieb, arrangierte und produzierte anschließend allein Shades, das 2018 erschien. Dieses Debütalbum etablierte eine persönliche Ausdrucksweise an der Schnittstelle von amerikanischer Ballade, düsterem Folk und einer eigenwilligen Country-Note. 2024 setzt Vera Sola diese Entwicklung mit Peacemaker fort — in einer weiter gefassten Form, aber weiterhin fokussiert auf introspektives Songwriting und eine Mischung aus Folk, Americana und filmischer Dunkelheit.

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