Eric Church
Geboren 1977 in Granite Falls, North Carolina, etablierte sich Eric Church Anfang der 2000er-Jahre auf der Country-Szene Nashvilles, nachdem er in die Stadt gezogen war und bei Capitol Nashville unterschrieben hatte. Als Singer-Songwriter entwickelte Church eine Spielart der zeitgenössischen Countrymusik, die stark von Southern Rock und „Outlaw“-Einflüssen geprägt ist, mit markanten E-Gitarren und erzählerischen Texten über das ländliche Amerika, Bars, die Straße sowie die Spannungen zwischen Glaube, Rebellion und Traditionsverbundenheit. Sein Debütalbum „Sinners Like Me“ (2006) legte das Fundament für diese Ästhetik; „Carolina“ (2009) und „Chief“ (2011) führten sie fort und festigten Churchs Stellung im Mainstream-Country, wobei er sich zugleich eine düsterere, introspektivere Note bewahrte als im Genre üblich. Mit „The Outsiders“ (2014) und „Mr. Misunderstood“ (2015) betonte er die Rock-Seite und experimentierte mit offeneren Songstrukturen, während „Desperate Man“ (2018) souligere, vintagehafte Klangfarben auslotete. 2021 bündelte das dreiteilige Projekt „Heart“, „&“ und „Soul“ die unterschiedlichen Facetten seines Songwritings – von langsamen Balladen über Midtempo-Nummern bis hin zu härter zupackenden Stücken – und bestätigte seine dauerhafte Verortung am Schnittpunkt von Radio-Country, Stadionrock und autobiografischem Songwriting.
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