Jessica Andersson

Geboren in Spånga im Großraum Stockholm und mit Verbindungen zur Stadt Trollhättan, etablierte sich Jessica Andersson Anfang der 2000er Jahre in der schwedischen Poplandschaft mit einem Repertoire, das Chanson‑Elemente, nordischen Schlager und radiotaugliche Balladen vereint. Erste Bekanntheit erlangte sie 2002 in der Sendung Fame Factory, bevor sie gemeinsam mit Magnus Bäcklund das Duo Fame bildete, das bis 2006 aktiv war. Das Duo vertrat Schweden beim Eurovision Song Contest 2003 mit „Give Me Your Love“, das auch auf dem gleichnamigen Album erschien, das im selben Jahr veröffentlicht wurde. Im Anschluss an diese Phase setzte Jessica Andersson ihre Karriere als Solokünstlerin fort und nahm mehrfach am Melodifestivalen teil, unter anderem mit „Kalla nätter“ (2006), „Kom“ (2007), „I Did It for Love“ (2010), „Can’t Hurt Me Now“ (2015) und „Horizon“ (2021). Ihre Solodiskographie umfasst drei Studioalben: Wake Up (2009), 40.14.4 (2013) und Perfect Now (2015), auf denen sie eine persönlichere Pop‑Schreibweise entwickelt und gleichzeitig einer klaren, melodischen und direkten Ästhetik treu bleibt. Parallel zu ihrer Musikkarriere arbeitete sie auch für das Theater, unter anderem in dem Musical Little Shop of Horrors in Halmstad.

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