Cadence Weapon
Unter dem Namen Cadence Weapon verfolgt Rollie Pemberton seit Mitte der 2000er Jahre einen Weg zwischen Hip-Hop, Electro-Rap und Clubmusik. Geboren in Edmonton, Alberta, und später in Toronto ansässig, wuchs er in einem Umfeld auf, das eng mit der lokalen Geschichte des Genres verbunden ist: Sein Vater Teddy Pemberton moderierte ab 1980 auf CJSR die Sendung The Black Experience in Sound, die oft mit dem Einzug des Hip-Hop in die Stadt in Verbindung gebracht wird. Cadence Weapon debütierte mit Breaking Kayfabe (2005), in dem ein dichter, schneller und sorgfältig geschriebener Flow über trockenen, synthetischen Produktionen liegt, und setzte die Entwicklung mit Afterparty Babies (2008) und Hope in Dirt City (2012) fort, die sein Spektrum in Richtung elektronischerer, cluborientierter Rhythmen erweitern. 2009 wurde er zum offiziellen Dichter von Edmonton ernannt; zudem arbeitet er schriftstellerisch außerhalb der Musik. Mit Parallel World (2021), einem Album, das städtische, politische und mediale Fragen thematisiert und unter anderem Beiträge von Backxwash, Jacques Greene, JIMMY EDGAR und Casey MQ enthält, vertiefte er einen Stil, in dem Rap mit Electro, House und Synthpop in Dialog tritt; das Album erhielt 2021 den Polaris Music Prize. ROLLERCOASTER (2024) führt diesen Ansatz fort und behandelt direkter die Auswirkungen von Technologien und Netzwerken auf den Alltag.
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