Nicole Zuraitis
Mit Sitz in New York, ursprünglich aus Connecticut, hat Nicole Zuraitis eine Laufbahn als Sängerin, Pianistin und Komponistin entwickelt, die fest im zeitgenössischen Vokaljazz verwurzelt ist. Klassisch und im Musical ausgebildet, wandte sie sich später dem Jazz zu und prägt heute einen Stil, in dem Songwriting eine zentrale Rolle spielt und der Jazzharmonien, Soul-Groove und poppige Nuancen verbindet, mit besonderem Augenmerk auf Erzählung und Text. Auf der Bühne wechselt sie zwischen Neuinterpretationen von Standards, Coverversionen aus anderen Repertoires und eigenen Kompositionen, oft in kleiner Besetzung oder in Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger und Arrangeur Dan Pugach, mit dem sie unter anderem das Arrangement von „Jolene“ für ein Nonett co-schrieb. Unter ihrem Namen erscheinen Alben wie „Pariah Anthem“ (2012), „Hive Mind“ (2017), „Generations of Her: Words and Music of Women“ (2019), das sich auf Frauen als Inspirationsquelle konzentriert, sowie „How Love Begins“ (2023), ein Vokaljazz-Album, das 2024 mit einem Grammy Award ausgezeichnet wurde. Aktiv in der New Yorker Clubszene und regelmäßiger Gast bei großen Ensembles wie dem Birdland Big Band, verfolgt sie weiterhin eine Arbeit, in der Songwriting, Improvisation und die Suche nach einem flexiblen, erzählerischen Gruppensound zusammentreffen.
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