Albert Lee
Geboren 1943 in Lingen, Herefordshire, und aufgewachsen in Blackheath im Südosten Londons, entwickelte Albert Lee bereits Ende der 1950er Jahre einen Gitarrenstil, der von Rock’n’Roll, R&B und amerikanischer Countrymusik geprägt ist. Nach Stationen in mehreren britischen Gruppen fiel er zunächst mit Chris Farlowe and the Thunderbirds und später mit Heads Hands & Feet auf, einer Formation, die Anfang der 1970er Jahre auf der englischen Rock- und Country-Rock‑Szene aktiv war. 1974 ließ er sich in Los Angeles nieder, arbeitete dort umfangreich als Sessionmusiker und spielte unter anderem mit The Crickets, bevor er 1976 Emmylou Harris and the Hot Band beitrat – an der Schnittstelle von Country, Rock und Americana. Zwischen 1978 und Anfang der 1980er begleitete er Eric Clapton live und im Studio; 1983 übernahm er die musikalische Leitung des Reunion-Konzerts der Everly Brothers, mit denen er langfristig zusammenarbeitete. Zu seiner eigenen Diskographie zählen u. a. Hiding (1979), Albert Lee (1982), Speechless (1986), Heartbreak Hill (2003), Road Runner (2006), Highwayman (2014), Gypsy Man – A Tribute To Buddy Holly (2019) und Lay It Down (2024). In seinen Solo-Projekten wie mit Hogan’s Heroes verbindet Albert Lee rhythmische Präzision, schnelle Phrasierung, rockabilly‑Swing und eine aus der Countrymusik stammende melodische Sensibilität.
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