Horse Lords

Aus der experimentellen Szene von Baltimore, Maryland, vereint Horse Lords Andrew Bernstein, Max Eilbacher, Owen Gardner und Sam Haberman zu einem Quartett, das experimentellen Rock, Post‑Rock, Krautrock, Minimalismus, Jazz und Math‑Rock verbindet. Seit den frühen 2010er Jahren entwickelt Horse Lords eine Musik, die auf rhythmischen Zyklen, wiederkehrenden Motiven, Verschiebungen zwischen den Instrumenten und einer Stimmungspraxis basiert, die von reiner Intonation (Justintonation) inspiriert ist, mit Anklängen an afrikanische Musik, Post‑Punk und bestimmte appalachische Traditionen. Nach dem selbstbetitelten Debütalbum 2012 folgten Hidden Cities (2014) und Interventions (2016), ein Werk, das eine konzentriertere Schreibweise zwischen hypnotischer Pulsation, Saxofon sowie verflochtener Gitarre und Bass ausarbeitet. Die Entwicklung der Gruppe setzte sich mit The Common Task (2020) und Comradely Objects (2022) fort, wobei die repetitiven Strukturen zentral bleiben, aber an Flexibilität und Klarheit gewinnen. Horse Lords teilten die Bühne mit Formationen wie Matmos, Guerilla Toss und Guardian Alien und traten bei Festivals wie Hopscotch Music Festival und North by Northeast auf – ihr Weg liegt zwischen avantgardistischem Rock, repetitiver Komposition und Live‑Performance.

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