Alabama

Gegründet in Fort Payne im US-Bundesstaat Alabama, formierte sich die Band Alabama um die Wende der 1970er Jahre herum um die Cousins Randy Owen und Teddy Gentry, denen Jeff Cook beitrat. Zunächst traten sie unter dem Namen Wildcountry auf, bevor sie 1977 endgültig den Namen Alabama annahmen. Das Trio machte sich allmählich auf der Bar- und Clubszene im Südosten der USA, insbesondere in Myrtle Beach, einen Namen, bevor es Anfang der 1980er Jahre die Countryszene in Nashville betrat. Alabamas Musik verbindet traditionelle Country-Elemente mit Southern Rock und poppigen Anklängen, zeichnet sich durch ausgeprägte mehrstimmige Gesänge und E-Gitarren aus und thematisiert in den Texten ländliches Leben, Familie und regionale Verwurzelung. Alben wie “My Home’s in Alabama” (1980), “Feels So Right” (1981) und “Mountain Music” (1982) verankerten Alabama dauerhaft in der Country-Landschaft; die Band folgte mit nationalen und internationalen Tourneen. Nach einer ersten, bis Anfang der 2000er andauernden aktiven Phase kündigte Alabama eine Abschiedstour an, nahm aber in den 2010er Jahren das Touren und Aufnehmen wieder auf, unter anderem mit dem Album “Southern Drawl” (2015), und setzte damit ihre Linie fort, bei der Mainstream-Country immer wieder auf Rock- und südlichen Gospel-Einflüsse trifft.

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