Good Riddance

In Santa Cruz, Kalifornien gegründet, gehörte Good Riddance ab Ende der 1980er zur nordamerikanischen Szene des melodischen Punk und Hardcore, geprägt von Russ Rankin am Gesang und Luke Pabich an der Gitarre, dauerhaft ergänzt durch Chuck Platt am Bass und wechselnde Schlagzeuger, darunter Sean Sellers und später Dave Raun. Nach mehreren Demos und EPs formte sich die Band Mitte der 1990er mit der Veröffentlichung von For God and Country (1995) auf Fat Wreck Chords, das eine Mischung aus schnellem Punk, markanten Melodien und politisch aufgeladenen Texten etablierte. Die Alben A Comprehensive Guide to Moderne Rebellion (1996), Ballads from the Revolution (1998) und Operation Phoenix (1999) verfeinerten diese Ästhetik zwischen energetischem Hardcore, Skate‑Punk‑Einflüssen und eingängigen Refrains, begleitet von Liedtexten zu Antimilitarismus, Machtverhältnissen, Menschenrechten und persönlicher Ethik. Die Diskographie setzte sich mit Symptoms of a Leveling Spirit (2001), Bound by Ties of Blood and Affection (2003) und My Republic (2006) fort, eine Phase mit intensiver Live‑Aktivität auf unabhängigen Punk‑Bühnen in Nordamerika und Europa. Nach der 2007 angekündigten Trennung und einem Abschiedslivealbum 2008 formierte sich die Band 2012 wieder, nahm das Songwriting wieder auf und veröffentlichte Peace in Our Time (2015) und Thoughts and Prayers (2019), die die Linie von Good Riddance fortführten: angespannten melodischen Punk, schnelle Tempi und gleichbleibendes lyrisches Engagement.

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Juni 4
Juni 3