Sheck Wes
Zwischen Harlem und Milwaukee verläuft Sheck Wes’ Werdegang an der Schnittstelle zwischen New Yorker Kultur und senegalesischem Erbe. 1998 in New York als Khadimou Rassoul Cheikh Fall geboren, wächst er zwischen beiden Städten auf, bevor er nach Harlem zurückkehrt, wo er in der Jugend mit dem Rappen beginnt – parallel zu Basketball und Modeln. Ende der 2010er Jahre macht er mit einem im Trap verwurzelten Rap auf sich aufmerksam, geprägt von reduzierten Produktionen, schweren Bässen und repetitiv gesungenen Refrains, die Rhythmus und stimmliche Energie in den Vordergrund stellen. Die Veröffentlichung der Single "Mo Bamba" verschafft ihm internationale Aufmerksamkeit und führt zu Verträgen bei Cactus Jack und G.O.O.D. Music sowie zu seinem Debütalbum "Mudboy" (2018), das ihn in der US‑Rap‑Szene verankert, zugleich aber stark mit New York verbunden lässt. Seine Texte sind oft direkt und behandeln Alltag, städtische Jugend und Basketball, während er weiterhin Singles und Kollaborationen veröffentlicht und 2020 kurzzeitig eine professionelle Basketball‑Erfahrung bei Paris Basketball sammelt.
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